Karnevalsgesellschaft Löstige Ubier 1952 Köln e. V.
Karnevalsgesellschaft Löstige Ubier 1952 Köln e. V. 

Ubier-Geschichte

Ein ca. 1 km² großes hochwasserfreies Areal mit der nördlichen Grenze der heutigen Zeughausstr. / Komödienstr. / Trankgasse östlichen Grenze Alter Markt / Heumarkt / An der Malzmühle
südlichen Grenze mit dem Mühlenbach / Blaubach / Rothgerberbach. gab den Ubiern einen natürlichen und großflächigen Besiedlungsraum. Zum Osten hin, in Höhe des Alter Marktes, wurde ein alter Rheinarm als Hafen genutzt und später sogar ausgebaut und natürlich auch befestigt. Dieses Areal hieß damals "oppidum Ubiorum", was übersetzt "Stadt der Ubier" bedeutet. Die Hauptstraße in diesem Gebiet war die heutige Hohe Straße.

Der Hafen der Ubier spielte eine wichtige Rolle als Handelszentrum. Er bekam später eine nördliche und eine südliche Verteidigungsmauer. Dazu kamen steinerne Molen. Die Molenköpfe wurden mit dreistöckigen Türmen versehen und ausgebaut. Der Hafen hatte eine Größe von 60.000 m² und bot ca. 200 Schiffen Platz und gleichzeitig Schutz.

Über die eigentliche Stadt der Ubier weiß man heute nicht allzuviel. Ihnen werden zwar viele Dinge zugeordnet, ohne allerdings richtig abgesichert zu sein. Man geht davon aus, daß sie in Lehmfachwerkhäusern wohnten, die mit Feldermalerei versehen waren. Achäologen haben im vorigen Jahrhundert westlich der Kirche St. Maria im Kapitol Mosaikfußböden gefunden, die man den Ubiern zuordnet, da diese in derem Stadtbereich gefunden wurden.

Heute weiß man, wie sie ihre Äcker bestellten und daß sie Getreide und Gemüse anbauten und die Äcker mit Mergel düngten.
Dazu gibt es eine kleine Geschichte, die besagt, das einer der römischen Kaiser in das Wurzelgemüse der Ubier so vernarrt war, daß ihm dieses von Köln per Eilboten nach Rom gebracht werden mußte!

Ja Ubier, ist das denn nichts!!!!

Gekleidet war der einfache Bauer nur mit einem Kittel, der unter der Hüfte gegurtet wurde. Im Gegensatz dazu hielt der Stadtubier seine Gewänder mit Gewandnadeln zusammen, die bei Ausgrabungen auch schon gefunden wurden. Wegen ihres durchbrochenen Dekors nannte man die Gewandnadeln auch Distelfilben.

Die Haare wurden glatt getragen und die Männer hatten natürlich alle Bärte. Die Frauen trugen die Haare wie einen Blumentopf. Im Atrium "An Farina", gegenüber dem Rathaus, kann man an der Säule des Frauenbrunnens die Haarpracht der Ubierinnen bewundern. Diese Ubierfrau trägt die damals übliche Blumentopffrisur.

 

An der Adresse "An der Malzmühle 1" kann man sich einen der Molenköpfe, das sog. Ubiermonument ansehen. Dieses Monument ist der südöstliche Eckturm der alten Befestigungsanlage. Dort werden auch Führungen abgehalten. Näheres dazu wird man sicher beim Verkehrsamt der Stadt Köln erfahren können. Und in diesem Zusammenhang soll nicht vergessen werden, das Römisch-Germanische Museum zu erwähnen. Dieser Besuch lohnt sich immer.

So, das war eine kleine, aber natürlich nicht vollständige Geschichte über unsere Urahnen.

Und zum Schluß ...
Hier bewahrheitet sich der Endsatz vieler Märchen, der da heißt "und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!"

Die "Ubier" leben noch und sie sind noch so lebendig, wie vor zweitausend Jahren, auch wenn der heutige Stamm nicht mehr so zahlreich ist. Wir lassen uns jedoch nicht unterkriegen und werden unseren Stammplatz in der Geschichte der Stadt Köln mit Zähnen und Klauen verteidigen.

In diesem Sinne

                     Dreimal "Ubier" Alaaf

UBI

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